Potentialanalyse

Kurzfristige Liquiditätsplanung

Prüfung der Zahlungsfähigkeit

  • Die kurzfristige Liquiditätsplanung muss die Frage der Durchfinanzierung des Zeitraums der Konzepterstellung inkl. notwendiger Verhandlungen mit den Finanzierungspartnern beantworten.
  • In diesem Zusammenhang erfolgt ebenfalls die Prüfung der Zahlungsfähigkeit gemäß aktueller BGH-Rechtsprechung (Liquiditätsstatus, 3-Wochen-Planung).
  • Die kurzfristige Liquiditätsplanung wird i. d. R. für einen Zeitraum von mindestens 13 Wochen erstellt.
  • Einzahlungen werden entsprechend der tatsächlichen Zahlungsziele geplant, Auszahlungen entsprechend der vertraglich vereinbarten Zahlungsziele.

Folgende Ergebnisse sind möglich

  • Die Prüfung der Zahlungsfähigkeit führt i. d. R. zu eindeutigen Ergebnissen.
    • Auch eine drohende Zahlungsunfähigkeit kann zu einer unmittelbaren Insolvenzantragspflicht wegen Überschuldung führen
    • bei rechnerischer Überschuldung zu Zerschlagungswerten und
    • fehlender positiver Fortführungsprognose von Kapitalgesellschaften.
  • HC schaltet geeignete Fachanwälte für Insolvenzrecht ein, sofern dies für eine Beurteilung ggf. vorliegender Insolvenzgründe erforderlich ist.

Analyse von Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Analyse der VFE-Lage erstreckt sich immer über mehrere Jahre der Vergangenheit. Damit werden Trends erkennbar und Schlussfolgerungen für realistische Planungsannahmen können gezogen werden.

  • Ausgangspunkt sind aktuelle Zwischenabschlüsse aller einbezogenen Gesellschaften.
  • Analyseschwerpunkte sind die im jeweiligen Geschäftsmodell „kritischen“ Bilanz- und GuV-Positionen.
  • In nahezu allen Fällen erfolgt eine detaillierte Analyse und Beurteilung der Bewertung von Vorräten und Forderungen.
  • Auf der Passivseite sind die vollständige und wertmäßig angemessene Berücksichtigung von Rückstellungen und Verbindlichkeiten typische Schwerpunkte.
  • Wichtig ist die Identifizierung der Stillen Reserven und Stillen Lasten, die Auswirkungen auf die zukünftige Finanzlage haben.
  • Es wird Transparenz über die tatsächliche VFE-Lage geschaffen.

Ziel ist das Herausarbeiten der tatsächlichen operativen Ergebnisentwicklung, der Schaffung von Transparenz über Mittelherkunft und -verwendung sowie ggf. die Erarbeitung konsolidierter Darstellungen.

  • Ertragslage: Ziel ist die Schaffung von Transparenz über die tatsächliche operative Ergebnisentwicklung der vergangenen Perioden
  • Positive und negative einmalige, außerordentliche und periodenfremde Effekte
  • Identifizierung der operativen Ergebnis- und Kostentreiber im Periodenverlauf
  • Finanzlage: Detaillierte Cash-Flow-Analysen zeigen auf, woher Mittel einerseits generiert und andererseits verwendet worden sind.
  • Detaillierter Bankenspiegel und Sicherheitenstruktur nach Unternehmen und Banken
  • Konzern- bzw. Gruppendarstellung
    • Erstellung von konsolidierten Zwischenabschlüssen
    • Auch bei Unternehmensgruppen, die rechtlich keinen Konzern darstellen, werden pro-forma „Gruppenabschlüsse“ erstellt
    • Ggf. Darstellung von „Teil-Konzernen“, insbesondere bei mehreren Finanziererkreisen in der Unternehmensgruppe