Personal

Personalinstrumente effektiv einsetzenPersonalstrukturen und -kosten

Personalentscheidungen sind sensibel, komplex und müssen wohlüberlegt sein.

Es gibt zahlreiche personalpolitische Instrumente sowie Möglichkeiten staatlicher Unterstützung und Entlastung.

Es gibt kein Patentrezept zur Personalkostenreduzierung und -flexibilisierung

Insbesondere der Personalbereich birgt in einer Krise große Chancen zur „Gesundung“. Klassische, aber auch weniger bekannte Instrumente der Personalpolitik helfen dabei, diese zu nutzen. So kann ein Unternehmen während der Kurzarbeit seine Mitarbeiter durch Qualifizierungsmaßnahmen schulen lassen und erhält dabei bis zu 100 Prozent Kostenunterstützung hinsichtlich Weiterbildung und Arbeitsentgelt von der Agentur für Arbeit.

Dauert die Krise länger an und das alte Umsatzniveau wird nicht erreicht, genügt Kurzarbeit nicht mehr. Betriebsbedingte Kündigungen werden unausweichlich. Kein leichter Schritt, der Unternehmer muss einen dauerhaften Mangel an Beschäftigung nachweisen.

Ein weiteres klassisches Instrument ist die Einführung bzw. Erweiterung von Gleitzeit mit und ohne Kernarbeitszeit in Verbindung mit der Einführung von Arbeitszeitkonten. Grundsätzlich hat der Unternehmer auch das Recht, Betriebsferien anzuordnen, um Auftragsengpässen zu begegnen. Weitere Optionen sind Arbeit auf Abruf und die Einstellung von Sonderzahlungen.

Es steht eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Personalkostenreduzierung und -flexibilisierung zur Verfügung, die individuell in der spezifischen Restrukturierungssituation u. a. rechtlich zu prüfen und mit Augenmaß einzusetzen sind.

Lesen Sie hierzu interessante Fallbeispiele auch auf der Seite unserer Schwestergesellschaft HANSE Interim, z. B. den Artikel „HR & Interim“.