Unternehmenskrisen & Ursachen

Unternehmenskrisen – Anzeichen und Ursachen richtig deuten

Die Unternehmenskrise ist ein schleichender Prozess, der in mehreren Stadien verläuft. Die Keimzelle der Probleme entsteht lange bevor die Auswirkungen sich für alle sichtbar in Ergebnisrechnung und Bilanz niederschlagen. Umsatzabschmelzungen bei den ursprünglichen „Cash Cows“ (Gewinnbringern) und langsam abnehmende Roherträge gelten als häufige Vorboten einer anfangs kaum merklichen, jedoch latent fortschreitenden Fehlentwicklung.

Ausprägungen von Krisen – Welcher Handlungsspielraum bleibt?

Es lassen sich fünf Stadien von Krisen unterscheiden – nicht nur in der Theorie, allen begegnet man auch in der Praxis:

Krisenarten, Handlungsspielraum und notwendiges Gegenlenken

Von der Stakeholderkrise bis zur Ergebniskrise kann es Jahre dauern – der Übergang von der Ergebniskrise zur Liquiditätskrise folgt häufig sehr schnell. Entscheidend sind ein frühzeitiges Erkennen und ein wirkungsvolles Gegensteuern. Je weiter die Krise fortschreitet, umso weniger Handlungsspielraum verbleibt zu ihrer Bewältigung. Gleiches gilt für den Kapitalbedarf: Je später die Erkenntnis, desto größer der finanzielle Gesamtaufwand.

Aber: Die Einleitung eines Insolvenzverfahrens oder Insolvenzplanverfahrens muss nicht das endgültige Aus für ein Unternehmen bedeuten, sondern kann auch der Anfang einer tiefgreifenden finanziellen und strukturellen Sanierung sein.

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Ausprägungen von Krisen – Krisen frühzeitig erkennen.pdf

Krisenursachen – Viele Ursachen, eine Krise.pdf